Stift Ossiach

Das Stift Ossiach wurde um 1000 als Kloster Ossiach vom bayrischen Grafen Ozi I. und seiner Frau Irenburgis gegründet. Deren Sohn Ozi II. verkaufte das Stift 1019 an seinen Bruder Poppo, Patriarch von Aquileia. 1028 bestätigte eine Urkunde Kaiser Konrad II., dass Stift Ossiach dem Patriarchen von Aquileia unterstellt ist. 1484 zerstörte ein Brand Kirche und Kloster. Nach einer seit 1521 nachweisbaren Legende soll der Polenkönig Boleslaus seine letzten Jahre  als stummer Büßer im Kloster verbracht haben und hier gestorben sein.

1783 erfolgte die Aufhebung des Klosters. Die Stiftskirche wurde Pfarrkirche  und das Stift ging schließlich in staatlichen Besitz über. Die Gebäude wurden als Kaserne und später auch als Gestüt verwendet.  1816 wurden große Teile, darunter auch der Kreuzgang an der Südseite der Kirche, abgetragen und dem Stift drohte der Verfall. 1946 erfolgte die Übergabe an die Österreichischen Bundesforste, die einen Abbruch verhindern konnten. Es folgte ein Umbau zu einem Hotel. 1965-1975 wurde die Stiftskirche auf Initiative von Pfarrer Jakob Stingl vollständig restauriert. Er war es auch, der gemeinsam mit dem Musiker und Manager Helmut Wobisch den „Carinthischer Sommer" initiierte. Seit 1969  ist die Stiftskirche in Ossiach im Juli und August Spielstätte der musikalischen Veranstaltungen dieses international renommierten Sommerfestivals.

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